Drittes Meeting des internationalen Ökologie-Projektes in Norwegen
Das war mal ein besonderes Ambiente für einen internationalen Fachkongress zum Thema Nachhaltigkeit: Ein altes Lager aus dem 16. Jahrhundert im Hafen von Bergen in Norwegen. Hell angestrahlt heben sich die 9 Poster der Poster-Session vom dunklen Holz der Wände ab. Die Poster-Session ist Teil des dritten GRUNDTVIG-Kongresses im Rahmen dieser Lernpartnerschaft, welche die Partner über einen Zeitraum von einem Jahr realisieren.
Auf den Postern wird das gesamte Projekt vorgestellt und jeder Partner stellt sich und seine Aktivitäten und Visionen vor. Das Projekt ECONA möchte Orientierung geben in der Frage, wie ein ökologisch sinnvoller und nachhaltiger Lebensstil ganz konkret aussehen kann und auf europäischer Ebene einen Kompass entwickeln, der Schritte auf dem Weg dahin aufzeigen soll.
Gefördert wird das Projekt vom Europäischen Programm "Grundtvig", das internationale Lernpartnerschaften finanziert und eine Plattform im Bereich der Erwachsenenbildung bieten will, um über die eigenen Landesgrenzen hinweg voneinander und anhand guter Beispiele zu lernen.
Im norwegischen Bergen kamen fünf Referenten zu Wort, die Perspektiven für mehr Nachhaltigkeit und gelungene Praxisbeispiele dazu vorstellten. Dabei ging es von einer kleinen Firma, die Hotels und andere Unternehmen bei der Umstellung auf nachhaltiges und Ressourcen schonendes Wirtschaften berät bis zu einem Experten, der Norwegens Interessen im internationalen CO2 Zertifikate Handel vertritt. Der norwegische Partner "County Governor of Hordaland" hatte außerdem eine Rundtour organisiert durch verschiedene Beispiele der lokalen Wertschöpfung, des Erhalts und der Erschließung der Natur. Dabei hatten die Teilnehmer ausgiebige Gelegenheit, die unbeschreibliche Natur Norwegens zu genießen. Beeindruckt haben aber vor allem die äußerst kreativen und gastfreundlichen Menschen, die ihren Weg zu einem nachhaltigen Lebensstil begonnen haben und damit begeistern.
Norwegen war das dritte Land, welches von den Partnern besucht wurde. Der Auftakt des "ECONA" Projekts war in Deutschland in Worms. Hier war Raum für die Partner, sich kennen zu lernen und Absprachen für die kommende Zusammenarbeit zu treffen. Darüber hinaus wurde die ethisch moralische Grundlage für das Projekt diskutiert und führende Unternehmen und Institute im Bereich Nachhaltigkeit in der Region besucht.
Das zweite Treffen der Partner fand in Innsbruck (Österreich) statt. Dort standen die Fragen der Vermittlung des Themas und das Erleben von nachhaltigem Leben und Partnerschaft im Mittelpunkt.
Nach Norwegen stehen jetzt noch Finnland und Portugal auf dem Besuchsprogramm der Partner. Den Abschlusskongress organisiert dann der italienische Partner.
Den Überblick über das gesamte Projekt gibt es hier >>
Das Grundtvig-Programm stellt eine eigene Datenbank zur Verfügung. Informationen dazu finden Sie hier >>
Hier die Poster-Galerie der Projektpartner:
Schulen profitieren vom Netzwerk für Bildung mit vielen qualifizierten Partnern: Mentaltrainings, Projektwochen zur Gewaltprävention in Schulen mit Unterstützung einer internationalen Profi-Band, Seminare zur Stärkung der sozialen Kompetenzen und vieles mehr >>
Das VIDEO LOGBUCH
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